»ACCESS« Emergency River Crossing
Simeon Ortmüller

↦  Dokumentation, Modell im Maßstab 1:16
↦  Betreut von Prof. Detlef Rhein ↦  Bachelorthesis, 2017/18

Die Zugänglichkeit ist einer der wichtigsten Schlüsselfaktoren in einem Unfallszenario. In ländlicheren Regionen mit schlechtem Ausbau der Infrastruktur stellt die Flussüberquerung im Kontext eines Rettungseinsatzes ein schwieriges Hindernis dar. 

Für eine schnelle Zugänglichkeit sind die Anforderungen an das System »ACCESS« die Mobilität für einen einfachen Transport, ein schneller Aufbau und die Anpassung an die topographischen Gegebenheiten. Die Feuerwehr, die mit als Erste vor Ort ist und durch die auf wichtige Hilfsmittel zugegriffen werden kann, bietet die erforderliche Schnittstelle zur Anwendung. 

Der Ansatz von »ACCESS« sieht einen gehäuselosen Leichtbau der Systembestandteile vor und vereint mit der Gestaltung eines reduzierten Rahmens aus gebogenen Aluminiumrohren die gleichzeitige Verbindung und den Schutz aller erforderlichen Elemente. Um einen sicheren Transport zu ermöglichen, wird jeweils ein Element tief im Boden an den Ufern des Flusses verankert. Die notwendige Statik wird durch das Spannen zweier Seile über den Fluss erreicht. Von den Seilen arretiert entrollt sich aus einem der Elemente der stufenlos, flexible Schwimmsteg, der durch Druckluft entrollt und aufgeblasen wird. Dieser flexible Aufbau ermöglicht einen strömungsresistenten Übergang für einen schnellen Transport von Verletzten, Einsatzkräften und Material. 

Das Projekt nimmt sich der Anforderungen eines Rettungseinsatzes sowie der Analyse und Beobachtung topographischer Gegebenheiten an. Basierend auf einem informativen Austausch mit der Berufsfeuerwehr Kiel und praxisnahen Erkenntnissen wird mit dem Projekt »ACCESS« ein Lösungsansatz formuliert.

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