Die Magnetischen Felder — André Breton, Philippe Soupault 
Lena Schubert

↦  Schutzhülle, darin lose Faltblätter, 21 × 27,4 cm, gefaltet
↦  Betreut von Prof.in Annette le Fort, Prof. André Heers ↦  Bachelorthesis, 2017/18

»Die magnetischen Felder« entstanden Anfang des 20. Jahrhunderts in Frankreich als Sprachexperiment von André Breton und Philippe Soupault. Mit Hilfe der sog. »automatischen Schreibweise« entstanden fantasievolle und sinnliche Satzschöpfungen. Ihr Ziel war dabei durch Sprache ein neues Bewusstsein — abseits des Rationalismus — in den Köpfen der Menschen zu etablieren. 

In der Buchgestaltung von Lena Schubert löst sich der traditionelle, geschlossene Buchkörper in neun lose, doppelseitig bedruckte Faltobjekte auf. Die dadurch entstandenen Textfelder werden beweglich. Zusammengehalten werden die Bögen durch einen, mit Klammern verschlossenen, Leinenumschlag.

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