Pfeiler
Maximilian Balser

↦  Stahlbeton, Europalette, 1,30 × 0,50 m; »Hot Spots — Heiße Flecken«, Ausstellung im öffentlichen Raum
↦  Betreut von Prof.in Elisabeth Wagner, Axel Loytved ↦  Semesterarbeit B. A. 2017/18

Als wir begannen, uns mit dem Thema »Unorte« in der Stadt Kiel auseinanderzusetzen, war die erste Stelle, die mir einfiel, die Fußgängerbrücke vom Gaardener Ring zur Schwimmhalle Gaarden. Diese wurde am 14. Juni 2001 unvollendet eingeweiht und seither nicht fertiggestellt. Sie sollte zum Symbol der Verbindung von Ost- und Westufer werden. Nun ist eben diese Brücke einmal mehr zum Ausdruck der Trennung geworden. 

Da mich die Architektur der Brückenpfeiler faszinierte, beschloss ich, die Form nachzubilden. 

Mittels einer Gussform aus dem Holz einer Europalette entstanden fünf Abgüsse im Maßstab 1:10. Der fünfte steht dabei für den fehlenden Pfeiler zur Fertigstellung der Brücke. Präsentiert werden diese auf einer Freifläche am Germaniahafen. Auf diesem Platz gehen sie eine Verbindung mit anderen Betonelementen und Fundstücken ein. Wie Zurückgelassenes einer vergangenen Zusammenkunft.

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