SAGA
Arturo Sayan, Nina Hartmann

↦  Filmtrilogie, 16 mm /digital
↦  Betreut von Prof. Stephan Sachs ↦  Semesterarbeit B. A. 2017/18

Gemäß des Titels werden tradierte Stoffe und Motive u. a. der armenischen Kultur aufgegriffen und in einer Art Liebessaga neu interpretiert. 

Analoges 16 mm- und digitales Filmmaterial verschmelzen poetisch in drei Kapiteln in unterschiedlichem Verhältnis miteinander. Das Analoge nimmt die Funktion des Perspektivwechsels ein und birgt bleibende Erinnerungen bzw. enthüllt die »Gedankenfetzen« der Vergangenheit. 

Die Digitalität verweist auf die Perspektive des realen, unmittelbaren Erlebens. Derweil tritt das analoge Material physisch selbst in Erscheinung und erweitert den Film so um eine zusätzliche konzeptionelle Ebene. Die Filmemacher fungieren gleichzeitig als Protagonisten. Die Situationen wurden intensiv erlebt, fast schon zelebriert; Theatralik trifft auf Performance. 

Die Zeit sowie das Erleben einer Liebesbeziehung und das Durchlaufen verschiedenster Stadien wie das leichte »Kribbeln«, die »flammende Liebe«, aber auch Scheitern, Enttäuschung, Sehnsucht, Schmerz und Verlust ebendieses Verhältnisses werden je nach Kapitel symbolisch in Form von Jahreszeiten, Naturelementen und Erinnerungswelten internalisiert.

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