Schrift kommt vom Schreiben
Däriel Löhrke , Annika Sterner, Anna Kaune

↦  Schreibblätter, Breitfeder und Tusche oder Tinte sowie Flachpinsel und Aquarellfarbe auf Papier
↦  Betreut von Albert-Jan Pool ↦  Semesterarbeit B. A. 2017/18

In der Lehrveranstaltung »Schriftgestaltung 1« wird die Entwicklungsgeschichte der lateinischen Schrift thematisiert. Getreu dem Motto »Schrift kommt vom Schreiben« erarbeiten die Studierenden sich diese mittels dem Schreiben verschiedener Schriftstile. 

Die Reihenfolge, in der die Schriften thematisiert werden, ist nicht chronologisch, sondern folgt didaktische Prinzipien. Aufbauend auf einer einfachen Textura folgt die humanistische Antiqua, danach die humanistische Kursive und zum Schluss die schlichten, aber anspruchsvollen römischen Versalien. 

Das Schreiben impliziert eine Auseinandersetzung mit Formen, Strichstärken, Innenräumen, Zwischenräumen, Zeilenabständen und Seitenrändern sowie mit Ebenen und Hierarchien durch Auszeichnungen, Größenverhältnisse und Kompositionen. Stilmitteln der Schrift und der Typografie werden motorisch erprobt und visuell erfahren, anstatt dass diese rein kognitiv anhand von (Programm-)Vorgaben und Regeln angewendet werden. 

Das Ergebnis sind vielfältig gestaltete Schreibblätter oder Hefte. Die Texte werden in der Regel mit Breitfeder und Tusche, Tinte oder Gouache auf Papier geschrieben.

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