20.07.

21.07.

22.07.

23.07.

Raumstrategien → Spatial Strategies Master

Semesterprojekt / WS21-22

Betreut von: Frauke Gerstenberg

Geführter Straßenspaziergang, interaktive Ausstellung, Website, Flyer

» Das patriarchale Gedächtnis der Stadt «

— Alexandra Rauschgold

Mail / Web

FLINTA sind bei der Benennung von Straßen deutlich unterrepräsentiert, z.B. sind von den knapp über 400 Straßen in Kiel, die nach Personen benannt sind, nur 47 nach Frauen benannt. In der Forschung wird in Bezug auf Straßennamen oft über Geschichtspolitik und Erinnerungskultur gesprochen, da erkannt wurde, dass die Bezeichnungen von Straßen Einfluss auf unser Gedächtnis und unser Verständnis von Geschichte haben. Eine ausführliche feministische Betrachtung fehlt bisher.
Das Projekt setz an diesem Missstand an. Anhand einiger Beispiele wird die Verteilung der Straßenbezeichnungen in Kiel aufgezeigt und das patriarchale System, das den Benennungen zu Grunde liegt, aufgedeckt. In einem geführten Spaziergang wurden die nach Frauen* benannten Straßen zwischen der Muthesius Kunsthochschule und dem Blücherplatz in Kiel beleuchtet. Dabei wurde der Benennungsprozess erläutert und die Funktion der Straßenschilder als Gedächtnis der Stadt kritisch hinterfragt.